Wohnraumnot und innerstädtische Baulückenschließung in Troisdorf

04.07.2019

Z.Zt. wird in Troisdorf wieder einmal heftig diskutiert. Es geht um den Aufstellungsbeschluß zum Bebauungsplan T 123, 1. Änderung. Dieser sieht vor, daß im Bereich zwischen Schloßstraße, Hospitalstraße, An der Feuerwache und Von Loe-Straße der Innenbereich mit seinen bis zu 2.000 qm großen Grundstücken städtebaulich genutzt werden soll.

Dies erzürnt Eigentümer und viele Troisdorfer gleichermaßen, die nur durch Zufall von den Plänen der (Troisdorfer) Verwaltung erfahren haben. Sie wollen Ihre parkähnlich angelegten Gärten erhalten wissen, aus persönlichen wie auch aus ökologischen Gründen. Als Grüne Lunge mitten in Troisdorf und als ein Beitrag zur Verbesserung des Stadtklimas.

Unterstützt werden die Bürger durch das Bürgerforum Troisdorf (BüF) und Ihren Vorsitzenden Norbert Lang (NL). Auf einen vom BüF initiierten Ortstermin waren Troisdorfer Bürger und Vertreter der politischen Parteien im Rat geladen. Gekommen waren neben etlichen Bürgern Vertreter der AfD, CDU, FDP und Piraten, um sich ein Bild von der Situation vor Ort zu machen.

Es wurde viel und auch kontrovers diskutiert, wobei die Wohnungsnot und die GG-Verpflichtung gem. Artikel 14 „Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen“ im Vordergrund standen.

Die AfD hatte sich zu Beginn Ihres Einzuges in den Rat der Stadt im Jahre 2014 dafür ausgesprochen, die molochartige Bauwut in die Feldflur und das Zubetonieren möglichst vieler Grünflächen mit allen politischen Mitteln zu verhindern. Stattdessen sollte eine sinnvolle Baulückenschließung und Möglichkeiten des Aufstockens bestehender Objekte genutzt. Flankierend müßten Maßnahmen auf Bundesebene erfolgen, um die unkontrollierte Zuwanderung von Armutsmigranten zu verhindern.

Der Ortstermin bestätigte die Vertreter der AfD-Fraktion darin, für den Erhalt der ökologisch wertvollen Gärten einzutreten.

Für die AfD-Fraktion

Bernhard Schindler/ Ralf-Udo Rothe

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