Gedenken der Kriegstoten geht anders, Frau Regierungspräsidentin Walsken!

Unser Fraktionsvorsitzender Ralf-Udo Rothe, zugleich Mitglied der AfD-Kreistagsfraktion,  und unser Fraktionsmitglied Barbara Brenner-Rothe waren am 18. November bei der gemeinsamen zentralen Gedenkveranstaltung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. Bezirksverband Köln/Aachen und Kreisverband Rhein-Sieg zum Volkstrauertag. Die Teilnahme erfolgt durch beide nicht zum ersten Mal. Ebenfalls Teilnehmer waren weitere Angehörige der AfD-Kreistagsfraktion.

Eingeladen hatten, jeweils  in Doppelnennung ihrer herausragenden Verwaltungsfunktion und ihrer Ehrenamtlichen Führungstätigkeit im Bund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. Frau Regierungspräsidentin Walsken und Herr Landrat Schuster.  Soweit alles okay.

Nicht okay war, was dann durch Frau Regierungspräsidentin in ihrer Rede erfolgte und was zu einem offenen Protestbrief der AfD-Kreistagsfraktion an Frau Regierungspräsidentin führte, der hier herunterladbar  ist.

Kommentar:

Dass nicht jeder die AfD mag und spätestens seit der Bundestagswahl die AfD als echte Bedrohung der einen oder anderen Parteipolitikerkarriere in den sogenannten bürgerlichen Parteien wahrgenommen wird, ist auch uns klar. Aber das kann und muss man in Wahlkämpfen  und in den politischen Gremien ausfechten. Es ist auch richtig, dass es in der AfD Leute und Funktionäre  gibt, deren öffentliche Äußerungen auf massiven öffentlichen Protest und deutlich andere Meinungen stoßen. Das ist aber in einer offenen Gesellschaft und in einer Demokratie ein normaler Vorgang. Andere Nationen machen uns das seit langen Jahren vor, dass Meinungsfreiheit auch für ungewöhnliche Meinungen und Diskussion darüber in Demokratien möglich sind.

Wir finden es aber nicht richtig, dass  eine Parteipolitikerin in einem hohen Verwaltungsamt eine öffentliche Gedenkveranstaltung zum Gedenken der Kriegstoten nutzt, um undifferenziert ihre Pauschalvorurteile und/oder Ihre  Parteimeinung über die AfD öffentlich zu verbreiten und dabei AfD-Angehörige einschließlich der in den  Bundestag und andere Gremien demokratisch gewählten Vertreter pauschal mit stigmatisierenden Begriffen  wie „rassistisch“  zu bezeichnen und durch den Gesamtkontext AfD-Meinungen und die AfD  in einen inhaltlichen Zusammenhang mit dem Leid der beiden Weltkriege zu bringen. Bei einer Parteiveranstaltung der CDU wäre das vielleicht noch als gegnerische sachargumentfreie schräge Sichtweise hinnehmbar, aber nicht bei einer öffentlichen Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag.

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