Bürgerinformation a la CDU – So bitte nie wieder

Dass unser Herr Bürgermeister (CDU) für Pressefotos gern in der Menge badet, aber kritische Kommentare von Bürgern und sachbezogene Diskussionen mit Bürgern nicht mag, haben wir hier schon öfters geschildert. Daher waren wir positiv überrascht, dass die CDU für den 10.11.2017 zu dem umstrittenen Bebauungsplan  im Bereich „Auf dem Grend“ zu einer Bürgerveranstaltung einlud. Diese entwickelte sich allerdings zu einem Erlebnis der besonderen Art, weil der CDU-Fraktionsvorsitzende Biber, immer ein treuer Schildknappe des Herrn Bürgermeisters, in  der Veranstaltung eine neue Form des Umgangs mit Bürgern vorführte, die ich als Bürgermobbing bezeichnen möchte. Dieses nervte einige teilnehmende Bürger so sehr, dass sie nach ca. 30 Minuten ihren Unmut äußerten und die Veranstaltung unter Protest verließen. Hier der leicht gekürzte Bericht unseres Fraktionsmitgliedes Bernhard Schindler, der als selbst  betroffener Sieglarer Bürger an dieser denkwürdigen Veranstaltung teilgenommen hat.
(MM)

Am 10.11.2017  ab 19.00h fand eine durch die CDU organisierte Bürgerinformationsveranstaltung in der Gaststätte „Lööre Oochs“ im Sieglar statt.

Herr Biber, als Fraktionsvorsitzender der CDU Troisdorf, war der Moderator der Veranstaltung.
Anwesend waren ca. 20 Bürger,  zum überwiegenden Anteil aus der Bürgerinitiative (BI) Sieglar sowie dem Bürgerforum Troisdorf sowie einzelne Bürger,zu denen ich mich auch als Bewohner des Ortsteil Sieglar zähle.

In einer vor der Veranstaltung stattgefundenen Begrüßung informierte ich Herrn Biber, dass ich ausschließlich als Bürger Sieglars an der Veranstaltung teilnehmen werde.

Danach präsentierte Herr Biber den sprachverliebten Vortrag über  eine mögliche Wohnbebauung „Im Grend am Mühlengraben“ in zwei Varianten (WE 136 und 260). Die Darstellung der Präsentation wurde von den Anwesenden, auf Rücksprache, nicht als Meinung der CDU-Fraktion erkannt, sondern als eine inhaltlich sorgfältig verbreitete Stellungnahme der Stadtverwaltung.

Nach einer Rückfrage meinerseits, wie  und wo den die Stadt gedenke mögliche Ausgleichsflächen für die Wohnbebauung auszuweisen, gab Herr Biber den Anwesenden zur Information und Kenntnis, dass ich als Mitglied der AfD zu der Veranstaltung keine politischen Fragen  stellen sollte, sonst mache er von seinem Hausrecht Gebrauch um mich aus den Räumlichkeiten des Gesprächsraumes zu verweisen.

Über diese Arroganz der Gesprächführung und Diskussion erregten sich weitere Anwesende der BI und verliesen unter Protest die Räumlichkeiten der Veranstaltung gegen 19.30h.

 

 

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